Reaching Zero-Defect Manufacturing by Compensation of Dimensional Deviations in the Manufacturing of Rotating Hollow Parts
Florian Eger, Colin Reiff, Philipp Tempel, Maria Chiara Magnanini, Davide Caputo, Armin Lechler und Alexander W. Verl
Procedia Manufacturing, 51, pp. 388–393 01/2020Zeitschriftenartikel
Inhalt wurde maschinell aus dem Englischen übersetzt.
Abstract
In vielen Branchen wie der Luft- und Raumfahrt beruht die Fertigung rotierender Bauteile auf mehrstufigen Produktionssystemen, um die komplexen Anforderungen hochwertiger Produkte zu erfüllen. Selbst im Umfeld von Industrie 4.0 und zunehmender Vernetzung sind diese Systeme aufgrund der Vielzahl möglicher Einflüsse von System und Produkt sehr störanfällig, was letztlich zu Defekten führt. Das von der EU im Rahmen von Horizon 2020 geförderte Projekt „ForZDM" verfolgt das Ziel, die Ausschussrate durch frühzeitiges Vermeiden und Kompensieren von Defekten zu senken und so ein hochwertiges Produkt zu gewährleisten. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz vor, der eine bestehende Fertigungslinie nutzt, um Maßabweichungen einer Innenkontur an einer Turbinenwelle frühzeitig zu kompensieren. Ausgehend von Messungen der Innenkontur wird eine neue Rotationsachse für die nachfolgenden Fertigungsprozesse berechnet, um Unwuchten in der Endkontrolle zu vermeiden. Verschiedene Algorithmen werden entwickelt und in eine webbasierte Anwendung integriert, die unter Berücksichtigung der zu fertigenden Außenkontur eine optimale Rotationsachse bedienerfreundlich in der Fertigung ermittelt. Die Anwendung ist mit dem Messsystem und der nachgelagerten CNC-Maschine verbunden, was automatische Ausführung und Datenübertragung ermöglicht.